Taekwondo

Taekwondo | Wing Tai Lexikon der Kampfsportarten

Taekwondo hat seinen Ursprung in Korea. Tae steht für Fußtechniken, Kwon steht für Handtechniken und Do steht für den Weg den es zurückzulegen gilt um Taekwondo zu meistern. Es unterscheidet sich in einigen ausschlaggebenden Punkten von anderen asiatischen Kampfkunst-, oder Kampfsportarten. Das größte Unterscheidungsmerkmal dabei ist, dass in Taekwondo deutlich mehr Tritte ausgeführt werden, wie in anderen Kampfsportarten.

Taekwondo in Österreich

In den deutschsprachigen Ländern wurde Taekwondo ab 1965 verbreitet. Vertreten durch die Großmeister Choi Hong-hi und Kwon Jae-hwa verbreitete es sich vor allem Deutschland sehr stark wo die ersten deutschen Meisterschaften 1967 stattfanden. 

Koreanische Schriftzeichen für Taekwondo

Bekleidung und Graduierung

Die Trainingsbekleigung bzw. der Kampfanzug setzt sich zusammen aus einer Jacke, einer Hose und einem Gürtel die strapazierfähig sind und in denen eine gute Beweglichkeit gewährleistet ist. Weiters kommt zur Grundbekleidung noch eine Schutzausrüstung dazu. Das Training bzw. die Wettkämpfe werden Barfuß durchgeführt. 

 Die Farbe der Gürtel haben ebenfalls eine eigene Bedeutung:

  • weiß: Anfänger
  • gelb: Auf fruchtbarem Boden soll Wissen und Können gedeihen.
  • grün: symbolisiert erste Sprösslinge und  sind ein Zeichen dafür, dass sich erste Anstrengungen gelohnt haben.
  • blau: stellt den Himmel dar und steht daher für die Grenze die es zu überwinden gilt.
  • rot: steht für die Sonne von der eine große Kraft ausgeht
  • schwarz: Farbe der Meister 

 

 

Taekwondo zur Selbstverteidigung

Da sich Taekwondo immer mehr zu einem Wettkampfsport entwickelt hat und sich durch hohe und gesprungenen Tritte auszeichnet ist es nur bedingt zur Selbstverteidigung geeignet. In einer realen Selbstverteidigungssituation ist es wahrscheinlich, dass ein highkick und der einhergehende Balanceverlust am Boden endet. Weiters lässt normale Straßenkleidung nicht immer solch hohe Tritte zu.